Sie können alles manifestieren, was Sie benötigen, um Ihre Mission am Laufen zu halten – „Ihre Mission“ als vollmundiger Begriff für Ihre Aufgabe, Ihr Ziel oder die Art, wie Sie Ihre einzigartigen, wundervollen Eigenschaften in die Welt bringen, um sie ein Stück weit heller zu machen, während Sie Ihre alltäglichen Aufgaben erledigen, woraus auch immer diese bestehen mögen. Und Sie können alles manifestieren, was Sie benötigen, um Ihren Lebensunterhalt zu sichern, ganz gleich wie düster oder verzwickt die Situation aussieht. Dieser taoistische Ansatz folgt den Quantenregeln der Kausalität: Wenn Sie eine Absicht zielgerichtet und machtvoll in das Feld setzen, bringen Sie das Feld dazu sich zu verändern, was wiederum eine Änderung der Umstände in der Realität zur Folge hat – sozusagen über das Metaphysische zum Physischen.
Sobald Sie diesen Prozess angestoßen haben, wird Ihre innere Stimme Sie auffordern, mit bestimmten Personen zu sprechen und wieder andere um das zu bitten, was Sie benötigen, denn wenngleich es das Tao (das Feld) ist, das die Dinge und Menschen sendet, sind es einzelne Personen, die sozusagen als Lieferanten agieren und wenn Sie nicht wissen, wie Sie diesen Personen sagen sollen, was Sie von ihnen benötigen, kann das Tao bis zum Sankt Nimmerleintags senden – es ist dann einfach so, als wären Sie nicht zuhause, wenn der Lieferdienst kommt, um das Paket abzugeben und es geht wieder an den Absender zurück.
Das, was Sie am meisten davon abhält, anderen zu sagen, was Sie von Ihnen benötigen, ist die Angst, dass der andere Nein sagt und Sie ziemlich blöde dastehen. Um dagegen anzugehen, stellen Sie sich einfach vor einen Spiegel und spielen Sie etwa fünf Minuten lang den Blödmann – schneiden Sie Grimassen usw., bis Sie bemerken, dass es keinen Unterschied macht, dass das Leben weitergeht, ob Sie sich nun dämlich vorkommen oder nicht. Sagen Sie sich dann sechsmal hintereinander: „Ich finde mich in der Gegenwart anderer sehr anziehend und es fällt mir leicht andere um das zu bitten, was ich jetzt gerade benötige.“
Natürlich ändert sich dadurch das Grundmuster noch nicht, aber wenn Sie sich dieses Musters nur ein wenig bewusst werden, hat es Sie schon nicht mehr so stark im Griff.
Üben Sie im Verlauf des Wochenendes, andere um Dinge zu bitten – sehen Sie es wie eine Art von Theaterstück – es macht Spaß, insbesondere, wenn Sie sich selbst dabei beobachten, wie Sie sowohl mit dem unangenehmen Gefühl der scheinbaren Ablehnung umgehen als auch mit der Freude der scheinbaren Akzeptanz.
Ich werde in der DocBox für Mitglieder noch genauer darauf eingehen, was tatsächlich ein Bedürfnis ist, aber ich kann Ihnen hier schon sagen, dass es nichts mit Entbehrung oder Entsagung zu tun hat, falls das die Dinge sind, die Sie traditionell damit verbinden.
Haben Sie derweil einen wunderbaren Tag und Abend sowie ein tolles Wochenende, an dem Sie mindestens achtmal überrascht und hoch erfreut sind, weil Menschen sich Ihnen gegenüber ganz besonders nett und großzügig zeigen.
Alles Liebe, Doc
Übersetzung Beate Brandt
beate@buch-auf-reisen.com