Einer der wohl schmerzlichsten Zustände ist, in dem irrigen Glauben durch das Leben zu gehen, dass niemand Sie liebt oder niemand Sie jemals lieben könnte. Den zugrunde liegt das Gefühl, isoliert und von allen anderen getrennt zu sein. Wahrscheinlich stammt es daher, dass man als Kind und Baby nicht ausreichend bedingungslose Liebessignale von der Mutter oder der betreuenden Person erhalten und daraus den falschen Schluss gezogen hat, man sei nicht liebenswert. Aus dieser Annahme heraus baut man dann eine komplexe, aber fehlerhafte Überlebensstrategie auf, welche wirksam vor etwas schützt, vor dem Sie gar nicht geschützt werden müssen: Liebe.
Und wie kann man das ändern?
Kinderleicht: Seien Sie wie Krishna.
Es gibt ein Bild von Krishna (eine hinduistische Form des Göttlichen), umgeben von elf Gopis (Hirtenmädchen), von denen jede ihn liebt, und er lehnt sich einfach nur entspannt zurück, spielt auf seiner Flöte (vermutlich ein kleines frommes Liedchen) und erlaubt den Gopis, ihn zu lieben.
Und sobald Sie dies tun, sobald Sie einfach nur diese Absicht haben, ändert sich die Art, in der die Welt mit Ihnen umgeht: die Menschen in Ihrer unmittelbaren Umgebung, aber auch andere, denen Sie begegnen, bringen Ihnen mehr Liebe entgegen und Ihr Selbstwertgefühl steigt an, so dass Sie sich stärker verbunden fühlen mit dem Großen Mitgefühl (dem Tao, dem Alles was ist).
Sagen Sie einfach sechs Mal: „Ich lasse mich jetzt von der ganzen Welt so lieben, wie ich bin“.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute, morgen und das gesamte Wochenende hindurch die Liebe der Welt spüren und sich daran erfreuen.
Fangen Sie gleich hier an: Alles Liebe, Doc
Übersetzung Beate Brandt
beate.brandt@visioncreate.de